In einem feierlichen Gottesdienst haben am Sonntag, 25.3. um 9.30 Uhr in St. Maria Magdalena 52 Jugendliche und ein Erwachsener aus unserer Gemeinde von Weihbischof Wilfried Theising das Sakrament der Firmung empfangen.
Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für den weiteren Lebensweg sagen wir … Lisa Arians, Daniel Bizat, Daniel Bodden, Hendrik Brons, Jule Claaßen, Tobias Cladder, Friederike David, Svenja Derksen, Larissa Elsenberg, Meike van Gemmeren, Alexander Gerrits, Katharina Gerwers, Alexander Görtz, Lea Halmans, Daniela Hölzel, Anne Hoppmann, Julia Ingenerf, Aylin Janssen, Christian Janßen, Lucas Janßen, Hendrik van Kempen, Naomi Kirsten, Björn Kleine Schlarmann, Rene Kock, Ina Kroon, Stefan Küppers, Anne Lensing, Hans-Jürgen Marczyk, Ole Maxwill, Nina Minor, Dawid Müller, Ann-Christin Nienhuys, Santa Orfano, Esther Peters, Christian Plaep, David Rothemel, Leona Rouenhoff, Martine Scharpenberg, Cedric Schlicker, Felix Schmidt, Maximilian Schmidt, Jessica Schoonenberg, Hannah Simons, Katharina Spronk, Hannah Stalder, Sofie Swet, Eileen Tipper, Fabian Veltkamp, Lutz Vondermans, Christin Wagener, Claudia Weidemann und Lisa Wetzel.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Firmkatecheten, die bei den verschiedenen Elementen der Firmvorbereitung mitgewirkt und die Jugendlichen auf ihrem Weg zur Firmung begleitet haben.
|
Das Kreiskomitee der Katholiken im Kreisdekanat Kleve protestiert mit Entschiedenheit gegen die Pläne, 152 Castorbehälter mit Atommüll von Jülich nach Ahaus zu transportieren.
Es kann nicht sinnvoll sein, das hochgefährliche Material von einem Zwischenlager zum nächsten zu transportieren. Das Zwischenlager Ahaus bietet keinerlei zusätzlichen Schutz und ist auch nur bis 2019 genehmigt. Was soll danach mit dem Müll erfolgen? Der geplante Transport verschiebt also nur das Problem und gewährt auch nicht den Ansatz einer endgültigen Lösung.
Alle denkbaren Transportwege von Jülich nach Ahaus führen durch dicht besiedeltes Gebiet und über sehr intensiv genutzte Straßen und Autobahnen. Insgesamt 76-mal müssten sie benutzt werden, um die Transporte durchzuführen. Das bedeutet eine hohe Gefährdung sowohl der Anrainer als auch der Autofahrer. Die nordrhein-westfälischen Autobahnen und Straßen sind sowieso bis an die Grenzen ihrer Kapazität überlastet, dann sollte man jede zusätzliche und zudem unsinnige Beanspruchung vermeiden, von den Schäden an den Straßen durch die Schwersttransporte ganz zu schweigen.
Die geplanten Transporte würden enorme Kosten auslösen, die Sicherung durch Polizei und andere erfordert erfahrungsgemäß ganz erhebliche zusätzliche Aufwände, die keinerlei Nutzen bringen. Diese Gelder sollten besser in einen Ausbau des Zwischenlagers Jülich investiert werden.
Wir fordern daher die verantwortlichen Behörden auf, so schnell wie möglich Wege zu suchen, wie der Atommüll weiter sicher in Jülich gelagert werden kann. Er muss dort bleiben, bis ein sicheres Endlager gefunden ist.
Das Kreiskomitee der Katholiken im Kreisdekanat Kleve hält jeden Transport nach Ahaus für unverantwortlich und sinnlos. Wir appellieren an alle Entscheidungsträger, entsprechende Pläne sofort zu stoppen und Lösungen zu suchen, wie der Müll sicher in Jülich verbleiben kann, bis vielleicht einmal eine Endlagerung möglich ist.
________________________________________________________________
beschlossen durch den Vorstand des Kreiskomitees der Katholiken im Kreisdekanat Kleve am 08.02.2012
|