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Seelsorgeteam

Pater Manfred Krause, SVD

Die Pfarrei St. Arnold Janssen in Goch bekommt einen neuen Pfarrer. Der Steyler Missionar Pater Manfred Krause wird am Sonntag, 28. Juni, in sein Amt eingeführt. Derzeit ist er noch für die Missionarsbetreuung in seinem Orden zuständig.

„Goch und viele Gocher sind mir schon gut bekannt“, sagt Pater Krause, der mehrere Jahre Rektor des Mutterhauses der Steyler Missionare war und immer wieder die Geburtsstadt des Ordensgründers besuchte. Besonders erinnert er sich an die gemeinsame Zugfahrt vom Niederrhein nach Rom im Jahr 2003, als Arnold Janssen vom damaligen Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen wurde. Auch wenn er nicht mehr damit gerechnet habe, im Alter von 65 Jahren noch Pastor in Goch zu werden, freue er sich auf die Aufgabe. „Ich bin ein Jakobspilger“, sagt Pater Krause über sich selbst – daher gehöre es zu seiner Identität, mit anderen Menschen unterwegs zu sein.

Krause wurde 1955 in Wickede an der Ruhr geboren und begann 1975 sein Noviziat in St. Augustin, wo er auch Philosophie und Theologie studierte. Die Priesterweihe empfing er 1984 ebenfalls in St. Augustin. Nachdem er bereits vor der Weihe ein 20-monatiges Praktikum im Kongo absolviert hatte, trat er 1985 in Kinshasa seinen Dienst als Kaplan an. In der damals noch Zaire genannten Demokratischen Republik Kongo übernahm er 1989 die Berufungspastoral in der Steyler Kongoprovinz. Nach zwei Ausbildungsjahren in Paris war er von 1993 bis 2000 Novizenmeister in Bandundu, Kongo. 2001 kehrte Pater Krause nach Deutschland zurück, war unter anderem Missionsprokur in St. Augustin, für drei Jahre Pfarrer der Pfarrei Heilig Geist in Berlin und von 2007 bis 2013 Rektor des Gründungshauses der Steyler Missionare St. Michael in Steyl. Anschließend wurde er Geistlicher Leiter des Steyler Presseapostolates zunächst in Nettetal, dann in St. Augustin, wo er seit Anfang 2016 als sogenannter Superior Delegatus für die deutschen Missionare im Ausland zuständig ist.

Pater Damian Ria Pay, SVD

Ich bin Pater Damianus Ria Pay SVD und wurde 1975 in Indonesien auf der Insel Flores geboren. Auch ich bin Mitglied der Steyler Missionare. Am 29. September 2005 wurde ich zum Priester geweiht und seit dem 01.08.2018 hier in Goch als Priester tätig. Mein Weg mit und bei den Steylern begann in Kupang auf Timor, wo ich vier Jahre lang das kleine Seminar besuchte. Die meisten meiner Lehrer und Erzieher waren Steyler Missionare. Obwohl das kleine Seminar dem Bischof und seiner Diözese gehörte, waren es doch die Steyler, die bei mir das Fundament der Berufung legten. Es zog mich schon als kleinen Jungen in die weite Welt hinaus. Zunächst wollte ich einfach nur von der eigenen Familie weg, dann später aber auch über die Grenzen von Indonesien hinaus. Dies wurde real, als ich meine Missionsbestimmung für die italienische SVD-Provinz erhielt nachdem ich mein Philosophie- und Theologiestudium am STFK Ledalero Maumere Flores abgeschlossen hatte. Die italianische SVD- Provinz hat vier verschiedene Arbeitsbereiche, nämlich Italien, Rumänien, Moldawien und Albanien.

Nach dem Italienischkurs wurde mir nahegelegt, meine missionarische Tätigkeit in Rumänien fortzusetzen. Nach neun Monaten ging es von Rumänien nach Moldawien, wo ich wieder eine neue Sprache lernen musste.

Ich dachte, diese Änderung kam sehr schnell. Mir wurde klar, dass diese Aufgabe nicht einfach war, weil ich lernen und mich an alles anpassen musste, was neu war. Aber als Missionar muss ich bereit sein, dorthin geschickt zu werden, wo ich gebraucht werde. Außerdem gibt jede Begegnung mit Kultur und neuen Menschen für mich sicherlich einen großen Sinn im Leben. Ich muss mutig sein und weitermachen. Viele meiner Vorgänger haben ihr Leben als Missionare gewidmet. Von ihnen habe ich viel gelernt. Zu meinen seelsorgerischen Aufgaben in Moldawien gehörte auch die Feier der Gottesdienste in der US-Botschaft, natürlich in Englisch. Von Moldawien kehrte ich zurück nach Italien. Ich habe versucht, die tiefere Realität in Italien kennenzulernen, indem ich pastorale Aktivitäten in Pfarreien in verschiedenen Regionen, Bologna, Vicenza und Valle di Ledro, durchgeführt habe.

Bei einem Besuch in Deutschland lernte ich den deutschen Provinzial, Pater Martin Üffing, kennen. Er machte mir das Angebot, in die deutsche Provinz zu kommen, wenn ich möchte. Nach meinem Sprachstudium am Goetheinstitut in München und mit der Hilfe meiner Mitbrüder konnte ich die deutsche Sprache erlernen. Nun bin ich in Goch, dem Geburtsort des Ordensvaters und an der Quelle meiner religiösen Prägung und Spiritualität. Wenn ich mir vorstelle, dass ich jetzt tatsächlich hier in der Gemeinde unseres Gründers lebe und arbeite, wo Pater Arnold Janssen aufgewachsen ist, wo seine spirituelle Heimat ist, dann ist das für mich eine große Ehre. Mit einer offenen Einstellung zu Gottes Gnade werde ich mich weiterhin bemühen, Menschen zu dienen und mit ihnen zu arbeiten.

Pater Hans Peters, SVD

Ich bin Pater Hans Peters SVD, vor 70 Jahren hier in Goch geboren, vor zehn Jahren wieder hierher zurückgekehrt. Ich kümmere mich um die Gruppen, die im Rahmen der Arnold Janssen Wallfahrt hier nach Goch kommen. Ansonsten arbeite ich in der alltäglichen und sonntäglichen Pfarreiarbeit mit, soweit das mein anderer Lebens- und Arbeitsschwerpunkt es zuläßt: die spirituelle Begleitung von Einzelpersonen und Gruppenexerzitien. Die italienische Renaissance ist mein fortwährendes Hobby-Studiengebiet; Nordic-Walking drei- bis vier Mal die Woche gehört selbstverständlich dazu.

Kirsten Ebben, Pastoralreferentin

Liebe junge und erwachsene Christen!

Heute darf ich mich Ihnen vorstellen. Mein Name ist Kirsten Ebben. Ich bin seit dem 9. Juli Ihre neue Pastoralreferentin in der Pfarrgemeinde St. Arnold Janssen. Ich habe für das Bistum Münster in Paderborn Religionspädagogik studiert und die 3-jährige berufspraktische Ausbildung in der Pfarrgemeinde Liebfrauen in Bocholt absolviert. Das war für mich eine sehr intensive Zeit, in der mir immer deutlicher wurde, dass ich nicht in meinen erlernten Beruf (Automobilkauffrau) zurückkehren möchte. Seelsorgerin zu sein, heißt für mich, für die Menschen da zu sein. Und so möchte ich für Sie da sein, Ihnen ein offenes Ohr anbieten!

Meine Aufgabenschwerpunkte liegen in der Planung der Erstkommunionvorbereitung, in der Begleitung von sechs Kindergärten und drei Grundschulen. Darüber hinaus begleite ich die Krabbelgruppe, die Kinderkatechese und die Familiengottesdienstkreise. Mir ist es wichtig, mit vielen Menschen aus der Gemeinde in Kontakt zu kommen. Dazu gehören insbesondere die Kinder und junge Familien, aber auch die kranken und alten Menschen in der Pfarrei. Auf unterschiedlichste Art und Weise sind so Gespräche und Begegnungen möglich. So übernehme ich bereits jetzt die Trauerbegleitung und den Beerdigungsdienst. Wie auch schon in meiner vorhergehenden Gemeinde in Emmerich werde ich auch wieder als Notfallseelsorgerin im Einsatz sein. Als Mitglied des Pfarreirats werde ich mich ebenfalls einbringen. Ferne gehöre ich dem Sachausschuss Schule an und werde in einigen Messfeiern die Statio (Predigt) halten.

Viele Begegnungen hatte ich bereits und ich kann mich nur für die herzliche Aufnahme bei Ihnen bedanken! Ich freue mich, Sie im Laufe der Zeit alle kennen zu lernen und verbleibe mit frohen Grüßen! Ihre Kirsten Ebben, Pastoralreferentin

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